Unfallversicherung

Ein Unfall dauert Sekunden. Die Folgen manchmal ein Leben lang.

Eine private Unfallversicherung kann finanzielle Leistungen erbringen, wenn ein versicherter Unfall dauerhafte gesundheitliche Folgen hinterlässt. Sie ergänzt andere Absicherungen, ersetzt sie aber nicht automatisch.

Kurz erklärt

Im Mittelpunkt steht die finanzielle Unterstützung bei dauerhaften Unfallfolgen.

💶 Invaliditätsleistung📈 Progression🧾 Unfallrente🧰 Hilfsleistungen🚴 Freizeit & Alltag
Typische Situationen

Wann diese Absicherung wichtig werden kann

Freizeit

Beim Sport passiert ein schwerer Unfall.

Private Unfälle außerhalb der Arbeit können langfristige finanzielle Folgen haben.

Haushalt

Ein Sturz führt zu bleibenden Einschränkungen.

Auch ganz normale Alltagssituationen können schwere Unfallfolgen verursachen.

Reha & Umbau

Das Zuhause muss angepasst werden.

Einmalige Kapitalleistungen können helfen, größere notwendige Veränderungen zu finanzieren.

Familie

Ein Kind verunglückt.

Für Kinder gelten andere Vorsorgefragen als für Erwachsene.

Selbstständige

Arbeitskraft und Alltag sind betroffen.

Bei Selbstständigen kann ein schwerer Unfall die finanzielle Situation besonders belasten.

Unterwegs

Unfälle passieren nicht nur im Straßenverkehr.

Der private Unfallschutz ist nicht auf ein bestimmtes Verkehrsmittel begrenzt.

Darauf kommt es an

Die wichtigsten Punkte im Überblick

📊
InvaliditätssummeSie bildet eine zentrale Grundlage für die mögliche Kapitalleistung.
📈
ProgressionBei hohen Invaliditätsgraden kann eine Progression die Leistung deutlich erhöhen.
💶
Einmalzahlung oder RenteJe nach Tarif können verschiedene Leistungsformen vereinbart werden.
🧰
Assistance-LeistungenHilfs- und Serviceleistungen können nach schweren Unfällen wertvoll sein.
🧒
Kinder anders betrachtenBei Kindern stehen andere Folgen und Absicherungsziele im Vordergrund.
🔄
Abgrenzung zur BUUnfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung sichern unterschiedliche Risiken ab.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Nein. Eine private Unfallversicherung ist vor allem dafür gedacht, wenn ein versicherter Unfall dauerhafte Folgen hinterlässt. Ein gebrochener Arm, der vollständig ausheilt, führt deshalb normalerweise nicht automatisch zu einer Invaliditätsleistung. Entscheidend ist, ob nach dem Unfall eine bleibende Beeinträchtigung zurückbleibt und welche Leistungen vereinbart wurden.
Invalidität bedeutet vereinfacht: Nach einem Unfall bleibt eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung zurück. Wie stark diese Beeinträchtigung ist, wird über einen Invaliditätsgrad bewertet. Dieser Grad ist wichtig dafür, wie hoch die mögliche Leistung aus der Unfallversicherung ausfällt.
Beide Absicherungen haben unterschiedliche Aufgaben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert in erster Linie dein Einkommen ab, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen längerfristig nicht mehr ausüben kannst – unabhängig davon, ob Krankheit oder Unfall die Ursache ist. Die Unfallversicherung kann dagegen nach einem versicherten Unfall eine Kapitalleistung, Unfallrente oder weitere Hilfen bereitstellen. Sie kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzt eine BU aber nicht.
Die Progression sorgt dafür, dass die Leistung bei schweren dauerhaften Unfallfolgen überproportional ansteigen kann. Ein Beispiel: Bei einem niedrigen Invaliditätsgrad bleibt die Leistung relativ nah an der vereinbarten Grundsumme. Bei sehr hohen Invaliditätsgraden kann durch die Progression deutlich mehr ausgezahlt werden. Sie ist deshalb besonders für schwere Unfallfolgen wichtig.
Beratung statt Standardlösung

Entscheidend ist dein tatsächlicher Bedarf.

Invaliditätssumme, Progression, mögliche Rentenleistungen und zusätzliche Hilfen sollten zu deinem Alltag und deinem Absicherungsziel passen. Genau das gehen wir gemeinsam durch.